HOMÖOPATHIE
Aloe findet auch in der Homöopathie Verwendung. Benutzt wird der zur Trockne eingedickte Saft der Blätter verschiedener Aloe-Arten, vor allem der Aloe ferox miller. Der Gebrauch von Aloe barbadensis miller ist ausgeschlossen. Somit handelt es sich beim Ausgangsprodukt für alle Homöopathika um eine anthrachinonhaltige Substanz. Für die Herstellung gelten die Vorschriften des homöopathischen Arzneibuches (HAB). Das Hauptanwendungsgebiet der Aloe sind Beschwerden im Dickdarm.
Wer sich mit homöopathischen Mitteln behandelt, sollte bedenken, dass bis in die hohen D-Potenzen Arzneistoff nachgewiesen werden kann. Das hat zur Konsequenz, dass auch hier die Wirkungen und Nebenwirkungen allopathisch verwendeter anthrachinonhaltiger Präparate auftreten können. Zur sinnvollen Anwendung der Aloe bedarf es daher einer intensiven Beratung durch eine(n) Homöopathin/Homöopathen oder Apotheker(in).